Wir übersetzen Rechtsnormen und andere sprachlich formulierte Regelwerke in maschinenlesbare, ausführbare Entscheidungslogik – als Grundlage für transparente und kontrollierbare Automatisierung.
Viele Organisationen verfügen über klare Regeln – doch solange diese nur als Fließtext vorliegen, sind sie im Arbeitsalltag schwer nutzbar. Jede Anwendung erfordert erneutes Lesen, Interpretieren und Ableiten.
Wenn Regeln nur als Text vorliegen, bleibt Entscheidung Handarbeit. Gesetze, Rechtsnormen, Richtlinien, Satzungen und interne Vorgaben sind sprachlich formuliert.
Sie enthalten Voraussetzungen, Ausnahmen, Ausschlussgründe und Rechtsfolgen – oft verteilt über mehrere Absätze, Verweise und Sonderregelungen.
Für die fachliche Bearbeitung bedeutet das:
Manuelle Rekonstruktion
Entscheidungen müssen aus Texten, Verweisen und Sonderfällen mühsam rekonstruiert werden.
Aufwendige Begründung
Begründungen sind zeitintensiv und nicht immer einheitlich dokumentiert.
Geringe Skalierbarkeit
Wachsende Fallzahlen erhöhen Personal-, Zeit- und Qualitätsdruck.
Fehlende Formalisierung
Automatisierung scheitert oft nicht an der Fachlichkeit, sondern an der fehlenden ausführbaren Regelstruktur.
Was fehlt, ist nicht Information. Was fehlt, ist eine ausführbare Darstellung der Regel selbst.
Nicht jedes Recht ist gleich gut automatisierbar. Die Eignung für Automatisierung hängt davon ab, wie stark ein Rechtsgebiet durch klare Tatbestände, definierte Voraussetzungen und begrenzte Ermessensspielräume geprägt ist.
Typische Anwendungsfelder
Unser Ziel ist es, den automatisierungsgeeigneten Teil von Recht und Regelwerken zu identifizieren. Wir lösen ihn aus dem Fließtext heraus. Anschließend überführen wir ihn in eine sauber strukturierte, formal nutzbare digitale Form. Diese Form kann systematisch angewendet werden und lässt sich wiederholbar nutzen.
Wir übersetzen sprachlich formulierte Regeln in strukturierte Entscheidungslogik. Diese ist maschinenlesbar und fachlich prüfbar. So entsteht aus der Normsprache ein digitales, ausführbares Modell. Regeln werden nicht nur verstanden. Sie werden systematisch angewendet und überprüft. Und sie lassen sich in digitale Prozesse integrieren.
Wir analysieren Gesetzestexte, Satzungen, Richtlinien oder Verwaltungsvorschriften auf ihre entscheidungsrelevante Struktur.
Die Norm wird in maschinenlesbare Bestandteile überführt:
Die Regel wird in ein strukturiertes Entscheidungsmodell überführt, das technisch verarbeitet und fachlich geprüft werden kann.
Juristische und fachliche Experten prüfen die formalisierte Logik, bevor sie produktiv eingesetzt wird.
Das Modell kann in Antragsstrecken, Fachverfahren, Prüfsysteme oder Assistenzsysteme integriert werden.
Jede Entscheidung kann mit Begründung, Normbezug und erkennbaren Prüfschritten ausgegeben werden.

Law as Code beschreibt die Überführung von Gesetzen, Richtlinien und Regelwerken in maschinenlesbare und ausführbare Entscheidungslogik.
Gesetzestexte werden analysiert und in strukturierte Bestandteile wie Tatbestände, Rechtsfolgen, Ausschlussgründe und Sonderregelungen zerlegt. Diese Elemente werden anschließend in ein formales Entscheidungsmodell überführt.
Klassische Automatisierung bildet meist feste technische Abläufe ab. Law as Code formalisiert dagegen die eigentliche Regel- und Entscheidungslogik, damit rechtliche Vorgaben transparent und konsistent ausführbar werden.
Ja. Durch die Kombination aus formalisierter Regelbasis und KI-Systemen können Entscheidungen mit Begründung, Normbezug und nachvollziehbaren Prüfschritten ausgegeben werden.
Deterministische Modelle sorgen für Konsistenz, Nachvollziehbarkeit und Prüfbarkeit von Entscheidungen. Das ist besonders wichtig in regulierten Bereichen wie Sozialrecht, Versicherungen oder Compliance-Systemen.
RAG-Systeme verbinden strukturierte Entscheidungslogik mit relevanten Dokumenten, Gesetzen und Wissensquellen, damit Entscheidungen auf aktuellen und kontextbezogenen Informationen basieren können.
LLM-Agenten können Dokumente analysieren, relevante Informationen extrahieren, Daten strukturieren und Validierungsprozesse innerhalb formalisierter Entscheidungssysteme unterstützen.
Ja. Besonders geeignet sind Bereiche mit klar definierten Anspruchsvoraussetzungen, standardisierten Nachweisen und hohen Fallzahlen wiederkehrender Entscheidungen.
Analyse von Prozessen, Daten und Rahmenbedingungen. Entwicklung realistischer KI-Roadmaps mit Fokus auf Nutzen, Datenschutz und Umsetzbarkeit.
Semantische Erschließung von Dokumenten, Datenbanken und Fachwissen. Antworten auf Basis kontrollierter Unternehmensdaten.
Transformation von Gesetzen, Richtlinien und Regelwerken in nachvollziehbare, maschinenlesbare Entscheidungslogik.
Agenten zur Analyse von Informationen, Vorbereitung von Entscheidungen und kontrollierten Ausführung von Prozessschritten.
Wir sprechen gern mit Ihnen über Ihre Prozesse, Ihre Daten und Ihre Ziele.
Kontakt IKVision